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Migration von Windows nach Linux mit Samba - auch als AD Server | Service & Support für Erfurt & Thüringen PDF
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 15. Juni 2009 um 00:00 Uhr

 

Migration in der InformationstechnikMigration aktuell - vielfältige Gründe für einen Wechsel

2012 war für Microsoft augenscheinlich der Beginn für große Umstrukturierungen der Produktpalette sowohl im Client- als auch im Serverumfeld.

Einen kurzen, serverbezogenen Überblick bietet Windows Server 2012: Kein Enterprise, Small Business und Home Server.

Generell besteht die Tendenz hin zur Datenspeicherung in der Cloud - und damit weg von der Speicherung im eigenen (lokalen) Netzwerk. Alle neueren MS-Produkte gehen diesen Weg mehr oder weniger nachdrücklich. Damit wird außer technischen Fragen auch die Vertrauensfrage aufgeworfen, weil die (Firmen)Daten letztlich in einem nicht konkret nachvollziehbaren Umfeld "landen". Auch aus anderen (z.B. rechtlichen) Gründen spricht vieles weiterhin für eine traditionelle Datenhaltung. Genau diese Vorgehensweise wird jedoch nicht mehr so gezielt und kostengünstig wie bisher unterstützt werden - es besteht also ein besonders starker Migrationsdruck - Zeit für Grundsatzentscheidungen.

Mit Windows 8 wurde diese Strategie des Marktführers erstmals besonders deutlich (s. Startschuss für Windows 8).

Die Eignung der neuen Oberfläche "Modern UI" (ehemals "Metro") für die Nutzung als Desktop-PC in typischen Firmennetzwerken ist umstritten - das fehlende Startmenü (welches man später mit Einschränkungen wieder eingeführte) wurde von vielen Nutzern z.B. als negativ empfunden, weil eine komplettes Umlernen erforderlich war und die Bedienung für typische Desktopumgebungen an traditionellen PCs nicht optimal ist.

Das z.Zt. aktuellste Clientbetriebssystem (Windows 10) lässt die Tendenz erkennen, auch die besonders in kleinen Firmen beliebten PRO-Versionen in ihrer Firmentauglichkeit zu beschneiden (Unter Windows 10 Pro gelten bald nicht mehr alle Gruppenrichtlinien).
Zudem forciert der Marktführer die Vorstellung des Einsatzes als "Windows as a Service" als Abo-Modell auch für Clients - insbesondere für kommerzielle Nutzer. Praktisch bedeutet das vermutlich eine Preissteigerung für Kunden. Auch die Versorgung mit (Sicherheits)Patches dürfte davon betroffen sein - ein nicht zu vernachlässigendes Risiko.

Zudem führt Microsoft die beliebte Small Business Server Edition (SBS) nicht mit der bisher gewohnten Funktionsvielfalt (die allerdings schon bei allen Nachfolgern der Version 2003 jeweils engeschränkt wurde) nicht weiter fort (s. Microsofts SBS-2011-Nachfolger fehlen wichtige Features). Wer der Cloud-Philosophie nicht folgen möchte, die typischerweise als Alternative angeboten wird, kann letztlich immer noch auf Linuxserver mit ähnlichem Funktionsumfang umsteigen (auch der Autor bietet Alternativen: Ubuntu Server LTS - für Firmen, Schulen, Kommunen und Behörden oder SME Server als Linux SBS Alternative für KMUs).

Die Alternative - Datei- und Druckserver unter Linux

Linux ist in der Lage u.a. durch den Einsatz von Samba (s. Teilleistungen) die wesentlichen Funktionen eines Datei- und Druckservers für Windowssysteme wahrzunehmen. Auch der Einsatz als Domänen Controller (DC) oder Mitgliedserver im Active Directory (AD) ist möglich. Desweiteren stehen alle weiteren Linuxdienste zur Verfügung, die in vielen Fällen einen vollständigen Ersatz für die Server eines Windowsnetzwerkes darstellen können (was im Einzelfall zu prüfen ist).


welche elementaren Vorteile bringt eine Migration von Windows nach Linux diesbezüglich für Sie?


  • mehr Nachaltigkeit (Ihre vorhandene Hardware bleibt weiter nutzbar - bis zum tatsächlichen physischen Verschleiß

  • zusätzliche Möglichkeiten (durch den Einsatz freier Software - im Regelfall werden offene Standards besser unterstützt

  • geringerer Investitionsbedarf (auch in Zukunft, da dieser Kostenvorteil dauerhaft ist)

  • damit weitgehende Unabhängigkeit vom Preisgebaren diverser Hersteller

  • erhöhte Planungssicherheit, da sich z.B. der Preis für erforderliche (freie) Software nicht ändert

 

Sie haben grundsätzliche Fragen zu Open Source (und damit auch Linux), Fragen zur Sicherheit oder sind sich anderweitig unsicher?

  • Viele Antworten dazu gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Fragen & Antworten zu Open Source Software
  • Weitere Antworten auf alle möglichen Fragen (mit jeweils aktuellsten Bezügen auch zu Linux in Unternehmen) finden Sie u.a. auch auf (der leider nicht mehr fortgeführten, aber dennoch sehr aussagefähigen Site) http://www.linuxpromotion.de

Das Internet hält natürlich vielfältige weitere Quellen dazu bereit - wie so oft: "Googeln" .

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Dezember 2016 um 11:13 Uhr
 
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